Ekkehard Geyer

Prof. Dr. rer. nat Ekkehard Walter Geyer

Geb. in Bodelwitz

Gest.

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 1242919007

Professur in Mainz

  • 1971-1973, Professor für Organische Chemie und Theoretische Organische Chemie, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 1973-1987, Professor für Organische Chemie und Theoretische Organische Chemie, FB 19 Chemie (1973-1987)
  • 1987-1998, Professor für Organische Chemie und Theoretische Organische Chemie, FB 19 Chemie und Pharmazie (1987-2005)

Fachgebiete: Physikalische Chemie, Organische Chemie

Akademische Laufbahn

  • 01.10.1952-30.09.1955, Studium, Universität Rostock, Fach: Chemie
  • 01.10.1955-31.03.1964, Studium, Universität Mainz, ab Wintersemester 1961/62 zur Anfertigung der Dissertation beurlaubt
  • 01.12.1959, Diplom, Universität Mainz, Chemiker
  • 31.01.1964, Promotion, Leopold Horner, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät, Titel der Dissertation: "Über den Einfluss von Substituenten auf die Redoxpotentiale der o-Benzochinone und deren Reaktivität als Dien und Philodien."
  • 01.01.1962-15.10.1970, Wissenschaftlicher Assistent, Organisch-Chemisches Institut, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 16.10.1970, Habilitation, Leopold Horner, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät, Titel der Habilitationsschrift: "Das Problem der 'Diensynthese mit inversem Elektronenbedarf', untersucht am Beispiel der Reaktion von o-Benzochinonen mit Styrol."
  • 16.10.1970-17.10.1972, Privatdozent, Organisch-Chemisches Institut, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 18.10.1972-16.12.1973, Außerplanmäßiger Professor, Organisch-Chemisches Institut, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 17.12.1973-31.03.1987, Wissenschaftlicher Rat und Professor, Organisch-Chemisches Institut, Universität Mainz, FB 19 Chemie (1973-1987)
  • 01.04.1987-31.03.1998, Wissenschaftlicher Rat und Professor, Organisch-Chemisches Institut, Universität Mainz, FB 19 Chemie und Pharmazie (1987-2005)

Biographisches

  • 16.06.1949, Abitur, Pößneck
  • 1949-1951, Ausbildung, Chemielaborant, Jena, Jenaer Glaswerke Schott
  • 1951-1952, Chemielaborant, VEB Jenapharm
  • 01.10.1960-31.12.1961, Tutor, Ketteler-Kolleg Mainz

Weitere Informationen

  • Geyer hatte sich bereits 1949 und 1951 für sein Chemiestudium an der Universität Rostock beworben, wurde jedoch nicht berücksichtigt, da sein Vater von den sowjetischen Besatzungsbehörden aus dem Beamtendienst entlassen wurde und Geyer selbst keine politische Tätigkeit ausübte. Ebenso weigerte er sich, der Kasernierten Volkspolizei [Vorgänger der Nationalen Volksarmee der DDR] und der paramilitärischen Gesellschaft für Sport und Technik (GST) beizutreten, weshalb er im Sommer 1955 die sowjetische Besatzungszone verlassen musste.

Quellen

  • Geyer, Ekkehard, Universitätsarchiv Mainz, Best. 91, Nr. 23962
  • Geyer, Ekkehard, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 710
  • Geyer, Ekkehard, Universitätsarchiv Mainz, S 11, Nr. 19

Veröffentlichungen von Ekkehard Geyer (Auswahl)

Geyer, Ekkehard, Das Problem der „Diensynthesen mit inversem Elektronenbedarf“, untersucht am Beispiel der Reaktion von o-Benzochinonen mit Styrol, Mainz, 1970.
Geyer, Ekkehard, Über den Einfluß von Substituenten auf die Redoxpotentiale der o-Benzochinone und deren Reaktivität als Dien und Philodien: Ausz., Diss., Mainz, 1964.
Zitierhinweis

Ekkehard Geyer, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/fb2913fe-bd3e-4fa6-83da-aa353e3a1cdb. (Zugriff am 07.12.2022)

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