Günther Massenkeil
Prof. Dr. phil. Günther Gregor Massenkeil
Geb. in Wiesbaden
Gest. in Bad Honnef
Religionszugehörigkeit: Römisch-Katholisch
GND: 120596989; VIAF: 56630565
Professur in Mainz
- 1966, Professor für Musikwissenschaft, Philosophische Fakultät
Fachgebiete: Musik, Kirchenmusik, Orgel, Musikwissenschaft, Musikgeschichte
Akademische Laufbahn
- 1944, Studium, TU Darmstadt, Fach: Physik
- 06.10.1947-30.09.1951, Studium, Universität Mainz, Fächer: Musikwissenschaft, Germanistik, Romanistik
- 01.04.1949-30.04.1954, Hilfsassistent, Musikwissenschaftliches Institut, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, mit Unterbrechungen von wenigen Monaten
- 1951-1952, Studium, Universität Paris, Faculté des lettres, Sorbonne
- 1952, Promotion, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, Titel der Dissertation: "Die oratorische Kunst in den lateinischen Historien und Oratorien Giacomo Carissimis."
- 01.05.1954-1962, Wissenschaftlicher Assistent, Musikwissenschaftliches Institut, Universität Mainz, Philosophische Fakultät
- 24.02.1961, Habilitation, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, Titel der Habilitationsschrift: "Untersuchungen zum Problem der Symmetrie in der Instrumentalmusik W. A. Mozarts."
- 1962-19.05.1966, Privatdozent, Musikwissenschaftliches Institut, Universität Mainz, Philosophische Fakultät
- 20.05.1966-15.06.1966, Wissenschaftlicher Rat und Professor, Musikwissenschaftliches Institut, Universität Mainz, Philosophische Fakultät
- 16.06.1966-1991, Ordentlicher Professor, Universität Bonn
- 1966-1991, Übernahme einer Institutsleitung, Direktor, Musikwissenschaftliches Seminar, Universität Bonn
- 1972-1974, Übernahme einer Institutsleitung, Leiter, Beethoven-Archiv
- 1975-2011, Übernahme einer Institutsleitung, Leiter, Sektion für Musikwissenschaft, Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
Ehrungen
- 2006, Gregoriusorden
- 2011, Ehrenbürger, Soultz-les-Bains
Biographisches
- 15.02.1944, Abitur, Humanistisches Gymnasium Wiesbaden (heute: Diltheyschule)
- 01.09.1944-01.03.1945, Wiesbaden, Stadtwerke Wiesbaden AG
- 02.03.1945-22.04.1945, Wehrdienst
- 22.04.1945-13.04.1947, Gefangenschaft, französische Kriegsgefangenschaft
- 1972-1998, Kuratoriumsvorsitzender, Max-Reger-Institut
- 1978-1982, Herausgeber, "Das grosse Lexikon der Musik"
Weitere Informationen
- Während seiner Kriegsgefangenschaft in Frankreich gründete Massenkeil einen Chor und organisierte Konzerte. So wurde ihm erlaubt, das Gefangenenlager zu verlassen und in der Kirche des nahegelegenen Orts Soultz-les-Bains Orgel zu spielen. 2005 wurde ihm bekannt, dass es sich bei dieser Orgel um eine bedeutende Silbermann-Orgel handelt. Nachdem er ihre dringende Restaurierung unterstützt hatte, konnte die Orgel 2008 wieder in Betrieb genommen werden.
Quellen
- Massenkeil, Günther, Universitätsarchiv Mainz, Best. 91, Nr. 7870
- Massenkeil, Günther, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 1486
Veröffentlichungen von Günther Massenkeil (Auswahl)
Zitierhinweis
Günther Massenkeil, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/c32ab862-3c40-492d-a49f-45ce5ea6ee44. (Zugriff am 18.01.2026)
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