Heinz Bach

Prof. Dr. phil. Heinz Joachim Theodor Bach

Geb. in Berlin

Gest. in Mainz

Religionszugehörigkeit: Andere christliche Kirchen

GND: 11883617X; VIAF: 109976426

Professur in Mainz

  • 1968-1973, Professor für Sonderpädagogik, Philosophische Fakultät
  • 1973-1991, Professor für Sonderpädagogik, FB 11 Philosophie / Pädagogik (1973-2005)

Fachgebiete: Pädagogik, Sonderpädagogik

Akademische Laufbahn

  • 01.10.1945-30.09.1947, Studium, Pädagogische Hochschule Braunschweig
  • 06.10.1947, Erstes Staatsexamen, Lehrer
  • 01.10.1947-30.09.1949, Studium, Universität Hamburg, Fächer: Pädagogik, Psychologie, Philosophie, Kunstgeschichte
  • 25.01.1954, Zweites Staatsexamen, Lehrer
  • 01.04.1956-31.03.1957, Studium, Pädagogische Hochschule Hannover, am Heilpädagogischen Institut
  • 1957-1959, Lehrbeauftragter, Pädagogische Hochschule Hannover
  • 01.04.1959-31.03.1960, Studium, Universität Zürich, Fächer: Heilpädagogik, Pädagogik, Philosophie, Soziologie
  • 1959-1961, Assistent, Pädagogische Hochschule Hannover, Heilpädagogisches Institut
  • 20.02.1960, Promotion, Universität Zürich, Titel der Dissertation: "Schulische Erziehungsberatung. Möglichkeiten und Probleme des Gesprächs zwischen Schule und Elternhaus."
  • 01.09.1961-19.06.1962, Leiter, Pädagogische Hochschule Worms (heute: Hochschule Worms), des Heilpädagogischen Studienkurses zur Ausbildung von Förderschullehrenden
  • 24.10.1961-19.06.1962, Dozent an einer Pädagogischen Hochschule, Pädagogische Hochschule Worms (heute: Hochschule Worms), Heilpädagogisches Institut
  • 20.06.1962-29.05.1963, Studienrat, Pädagogisches Seminar, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, Heilpädagogische Abteilung, Studienkurs zur Ausbildung von Förderschullehrenden
  • 01.04.1962-18.07.1968, Lehrbeauftragter, Pädagogisches Seminar, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, für Heilpädagogik
  • 30.05.1963-11.01.1966, Oberstudienrat, Pädagogisches Seminar, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, Heilpädagogische Abteilung, Studienkurs zur Ausbildung von Förderschullehrenden
  • 12.01.1966-06.10.1966, Akademischer Oberrat, Pädagogisches Seminar, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, Heilpädagogische Abteilung, Studienkurs zur Ausbildung von Förderschullehrenden
  • 01.10.1966-30.09.1969, Übernahme einer Institutsleitung, Direktor, Heilpädagogisches Institut der Pädagogischen Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz
  • 07.10.1966-30.09.1969, Professor an einer Pädagogischen Hochschule, Heilpädagogisches Institut der Pädagogischen Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz
  • 19.07.1968-31.03.1973, Honorarprofessor, Pädagogisches Seminar, Universität Mainz, Philosophische Fakultät, für Heilpädagogik
  • 01.04.1973-, Honorarprofessor, Pädagogisches Seminar, Universität Mainz, FB 11 Philosophie / Pädagogik (1973-2005), für Heilpädagogik
  • 01.10.1969-30.09.1985, Professor an einer Pädagogischen Hochschule, Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz, Institut für Sonderpädagogik
  • 01.10.1969-30.09.1985, Übernahme einer Institutsleitung, Direktor, Institut für Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz
  • 1984-30.09.1985, Dekan, Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz, Fachbereich für Sonderpädagogik
  • 01.10.1985-1986, Übernahme einer Institutsleitung, Geschäftsführender Leiter, Institut für Sonderpädagogik, FB 11 Philosophie / Pädagogik (1973-2005), Universität Mainz
  • 01.10.1985-30.09.1991, Professor, Institut für Sonderpädagogik, Universität Mainz, FB 11 Philosophie / Pädagogik (1973-2005)
  • 30.09.1991, Emeritierung, Universität Mainz, FB 11 Philosophie / Pädagogik (1973-2005)

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1960-1962, Vereinigung Deutscher Psychagogen (heute: Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten), Vorsitzender

Ehrungen

  • 05.12.1988, Bundesverdienstkreuz, 1. Klasse
  • 1994, Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz

Biographisches

  • 1941, Abitur, Askanisches Gymnasium Berlin
  • 01.06.1942-Mai 1945, Wehrdienst
  • Mai 1945-28.07.1945, Gefangenschaft, Kriegsgefangenschaft
  • 05.04.1951-31.08.1957, Lehrer, Braunschweig, Grund- und Hauptschule Pestalozzistraße
  • 1952-1959, Mitarbeiter, Volkshochschule Braunschweig, Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften über Pädagogik
  • 1956-1961, Mitarbeiter, Pädagogische Hochschule Hannover, an der Erziehungsberatungsstelle des Heilpädagogischen Instituts
  • 01.09.1957-31.03.1959, Hilfslehrer, Braunschweig, Heinrich-Kielhorn-Schule
  • 1954-1958, Ausbildung, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Hannover, bzw. Psychagoge
  • 1974-2000, Mitgliedschaft, Kommission Anwalt des Kindes (Rheinland-Pfalz), Vorsitzender

Weitere Informationen

  • Ab 1961 war Bach als Direktor mit dem Aufbau der heil- bzw. sonderpädagogischen Lehre im Raum Mainz beauftragt. Diese war zunächst als Abteilung für Heilpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Worms angesiedelt. 1962 wurde die Zuständigkeit der Lehre an die Universität Mainz übertragen, bis die Heilpädagogische Abteilung 1966 zur Verbesserung der personellen Situation wieder aus der Universität ausgegliedert wurde. Als Heilpädagogisches Institut der Pädagogischen Hochschulen des Landes Rheinland Pfalz hatte es nun seinen Sitz im Schönborner Hof in Mainz. 1969 gingen die verschiedenen Pädagogischen Hochschulen in Rheinland-Pfalz in der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH) auf. Dort wurde die Sonderpädagogik 1972 ein eigener Fachbereich. 1985 wurde das EWH-Institut für Sonderpädagogik wieder ausgelagert und Bach so auch neben seiner inzwischen erlangten Honorarprofessur wieder Teil des Pädagogischen Instituts an der Universität Mainz.
  • Als überaus renommierter Sonderpädagoge war Bach in zahlreichen Gremien (ehrenamtlich) tätig und nahm auch nach seiner Emeritierung weiter an der universitären Lehre teil.
  • 1970 erhielt Bach einen Ruf für den Lehrstuhl für Heilpädagogik an der Universität Zürich, den er jedoch zugunsten der Universität Mainz ablehnte.

Quellen

  • Bach, Heinz, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 118
  • Bach, Heinz, Universitätsarchiv Mainz, Best. 75, Nr. 138 (1/2)

Veröffentlichungen von Heinz Bach (Auswahl)

Bach, Heinz, Schulische Erziehungsberatung. Möglichkeiten und Probleme des Gesprächs zwischen Schule und Elternhaus, Diss., Hannover, Universität Zürich, 1960.
Zitierhinweis

Heinz Bach, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/def9cad8-6c0d-49fb-add0-480ed302345c. (Zugriff am 02.03.2024)

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